Oberberg ist bunt nicht braun

 

Regina Billstein mit 97% der Stimmen zur SPD-Landtagskandidatin gewählt

Wahlen

32-mal „Ja“ und eine Enthaltung: Regina Billstein ist am 7. Oktober 2016 mit 97% der Stimmen durch die SPD-Wahlkreisdelegiertenkonferenz für den Landtagswahl­kreis Oberbergischer Kreis I zur Landtagskandidatin ge­wählt wor­den. Damit unterstützen die Sozialdemokratinnen und Sozial­demokraten aus Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar, Marienheide und Wipperfürth Regina Billstein mit einem überzeugenden Ergebnis in ihrem Bestreben, den oberbergischen Norden bei der Landtagswahl am 14. Mai 2017 für die SPD zu gewinnen.

Regina Billstein ist seit sieben Jahren stell­vertretende Bürger­meisterin von Wipperfürth. Sie praktiziert als Rechts­anwältin und Fachan­wältin für Familienrecht in Wipperfürth, wohnt in der Hansestadt, ist ver­heiratet und hat zwei Töchter im Alter von 19 und 21 Jahren. In der Familien­politik sieht Regina Billstein einen Schwerpunkt ihrer zukünftigen Arbeit im Landtag.

Vor der Wahl in der Wahlkreiskonferenz warb zunächst Eva Schneider um Unterstützung für ihre Schwester Regina Billstein. Von bis 2005 bis 2015 war das Geschwisterpaar gemeinsam im Wipperfürther Stadtrat aktiv, Eva Schneider allerdings für die CDU. Eva Schneider beschrieb Regina Billstein als eine Person, die sich Herz, Hand und Verstand für die Interessen ihrer Mit­bürgerinnen und Mitbürger einsetzt.

Anschließend diskutierte Regina Billstein ihr Programm mit der berufstätigen vierfachen Mutter Annette Bülow aus Wipperfürth, mit Pauline Menn (Schü­lerspreche­rin am Gummersbacher Linden-Gymnasium) und mit dem IG Me­tall-Sekretär Haydar Tokmak. Den Meinungsaustausch moderierte Dr. Oliver Klöck, vor­maliger Reaktionsleiter der Oberbergischen Volkszeitung.

Regina Billstein sprach sich für einen Ausbau der Kinderbetreuung insbesondere im Bereich der Grundschulen aus. Sie möchte die Fort- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern verbessert sehen und will sich für mehr Lehrerstel­len einsetzen. Na­mentlich lobte sie das laufende Landesprogramm zur Er­neuerung von Schul­gebäuden und Klassenräumen.

Den Campus Gummers­bach der Fach­hoch­schule Köln möchte sie dazu bewegen, sich verstärkt der Arbeitneh­merwei­terbildung zu widmen. Ausdrücklich befürwortet sie die Eindämmung der Leih- und Zeitarbeit. Regina Billstein: „Wie können wir von jungen Er­wachse­nen erwarten, dass sie eine Familie gründen, im Oberbergi­schen sess­haft werden und zum Beispiel ein Haus bauen, wenn ihre jeweili­gen Arbeits­ver­träge immer und immer wieder befristet werden? Da muss sich etwas ändern. Junge Familien brauchen mehr Sicherheit und Verlässlich­keit.“

 

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